Kinder setzen sich mit Aschermittwoch und Fastenzeit auseinander

Die Faschingszeit ist vorbei.

Am Aschermittwoch kam Pastoralreferentin Anja May zu den 3-6 jährigen Kindern in den Kindergarten zu Besuch. Sie hatte eine kleine Stoffschnecke, namens „Finchen“, mit dabei. „Finchen“ hatte noch gar nicht mitbekommen, dass die Faschingszeit nun vorbei ist. Sie war noch mit Luftschlangen geschmückt. So konnten die Kinder „Finchen“ erklären, dass nun die Faschingszeit vorbei ist. Doch was kommt danach? Gemeinsam haben wir über den Beginn der Fastenzeit gesprochen. Es ist eine Zeit, wo wir wieder mehr Zeit für Gott haben sollten. Die Kinder kamen auch im Gespräch auf einige Ideen, was wir etwas reduzieren könnten, z. B. Zeit am Fernseher oder auch die Nascherei. Wenn wir z. B. weniger Fernsehen, haben wir auch mehr Zeit für Gott und auch als Familie können wir anders Zeit miteinander verbringen. Und die Kinder, welche sich getraut haben, bekamen ein Aschenkreuz auf die Stirn. Gemeinsam mit einem Freundschaftsgebet = das „Vater Unser“ haben wir die kleine Andacht abgeschlossen. Dann war es Zeit für „Finchen“ und Anja May wieder nach Hause zu gehen.

Auch in der Schulkindbetreuung beschäftigten sich die Kinder mit dem Aschermittwoch und dem Beginn der Fastenzeit. Der Aschermittwoch gilt als besonderer Tag, der dazu einlädt, neu anzufangen. Symbolisch wurde ein Palmzweig aus dem vergangenen Jahr verbrannt. Die entstandene Asche machte deutlich, dass alles vergänglich ist und niemand perfekt sein muss.

Im gemeinsamen Gespräch erfuhren die Kinder, dass Gott Menschen trotz ihrer Schwächen und Fehler liebt und ihnen immer wieder einen Neuanfang schenkt. Anschließend überlegten die Kinder, worauf sie in der Fastenzeit besonders achten möchten, und hielten ihre Gedanken schriftlich fest. Als sichtbares Zeichen ihrer Bereitschaft ließen sich viele Kinder ein Kreuz aus Asche auf die Stirn oder die Hand zeichnen. Den Abschluss bildete ebenfalls ein gemeinsames Gebet des Vaterunsers.